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Bittprozessionen vor Christi Himmelfahrt

Die drei Tage vor Christi Himmelfahrt tragen seit dem 8. Jahrhundert den Charakter der »Bittage«: Man zog – von einer Kapelle oder der Pfarrkirche ausgehend – über die Felder und Flure, sang die «Große Litanei» (= die Allerheiligenlitanei), bat Gott um seinen Segen für die aufblühende Natur mit ihren heranwachsenden Früchten und beschloß die Prozession mit der Eucharistiefeier. «Tage der Einkehr und des Dankes» - wurden sie genannt. Im Zuge der Technisierung wurden sie vor allem in den städtischen Pfarreien für unzeitgemäß erklärt und in die Mottenkiste überkommener Relikte verbannt. Denn schließlich »kommt die Milch aus dem Tetrapack …«

In den letzten Jahren waren es Stichworte wie »Fukushima« und »Sturm Sally« sowie weitere Naturkatastrophen, die uns die »dünne Erdenhaut« vor Augen führte, auf der wir stehen.

Nun nach der »Energiewende« und dem bevorstehenden Aufforsten von Windradwäldern wird das Brüchige und Verletzbare an Schöpfung und Menschenlebensraum nicht weniger offenkundig.

So begehen wir die Bittage in unserer Pfarreiengemeinschaft also nicht aus Nostalgie, sondern mit guten Gründen: Anlaß, den Schöpfer angesichts seiner derangierten Schöpfung zu bitten (und zu bedanken), gibt es unserer Ansicht nach genug.

 

06., 07., 08. Mai (montags, dienstags, mittwochs)

jeweils: 07.00 Uhr

jeweils in der Kirche Christkönig und in der Kirche Heilig

Kreuz beginnend

anschließend Bittprozessionen »durchs Gelände«, die dann

zur Feier der Eucharistie in den Kirchen führt.

(Die Abendgottesdienste entfallen an diesen Tagen!)

 

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