ADVENT - Für alle, die noch etwas zu erwarten haben
Als gesellschaftliche Minderheit haben wir Christen auch um jene Zeit zu kämpfen, die wir ADVENT nennen. Angesichts der "Weihnachtmärkte" landauf landab hat diese Zeit der Vorbereitung auf das CHRISTFEST (= Weihnachten) einen schweren Stand. Dies können wir analog zum "Klimawandel" betrachten, der in unseren Breiten die Zwischenjahreszeiten Frühling und Herbst hinfällig zu machen scheint ...
Verschiedene "ADVENTLICHE RETTUNGSANGEBOTE" machen wir in unserer Pfarrgemeinde:
sonntags, 17:00 Uhr, Adventliche Vesper (Abendlob): eine bewährte Handlung gegen die Sonntagsnachmittagsdepression - statt gelangweiltes weihnachtsmarktmäßiges Herumgeschiebe im Glühweindunst unter Jingle-Bells-Dauerbeschallung einmal inmitten von Weihrauchschwaden innehalten, selbst singen und den Blick weihrauchwolkenentlang gen Himmel richten! Da ist einer für DICH!
(Am 13.12. ist die Vesper als Bußgottesdienst zur Vorbereitung auf das Christfest gestaltet!)
dienstags, 7:00 Uhr, Adventliche Frühmesse in lateinischer Sprache: die Zeit zwischen Aufstehen und Arbeitsbeginn gestalten mit hoher Dosis Glauben. Die lateinische Sprache als Hilfe, das Vertraute und Durch-und-durch-Bekannte neu zu entdecken in nüchtern konzentrierter Form. [P.S.: der Ritus ist der Alte, also der des II. Vatikanischen Konzils von Papst Paul VI.]
samstags, 7:00 Uhr, "Rorate-Messe" im Kerzenlicht, anschließend gemeinsames Frühstück im Pfarrheim: der Klassiker! Den festtagsvorbereitungstechnisch anstrengendsten Tag, den Samstag, gleich mit dem Gottesdienst beginnen, dessen Eingangslied den tonus rectus des Advent wiedergibt: "Tauet ihr Himmel, ihr Wolken regnet den Gerechten herab" - "Rorate coeli desuper et nubes pluant Iustum".